Hand führt eine kleine Mädchenfigur vor einem Apfelbaum mit roten Früchten – Szene aus „Frau Holle“

Frau Holle – Ein Märchen zur Nacht

Mitwirkende: Spiel: Susa Ahrens
Altersempfehlung: nur für Erwachsene
Einst glaubten die Menschen an die Erdmutter Holla. Aus ihrem Schoß wuchsen die Früchte der Erde, von denen die Menschen sich ernährten. Fast vergessen, lebt sie im Märchen weiter ... Susa Ahrens erzählt aus alter Sicht – und doch ganz neu.

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Das bekannte Märchen von Frau Holle wird – aus alter Sicht – neu erzählt.

Vor langer Zeit glaubten die Menschen an eine Erdmutter und nannten sie Holla. Sie sorgte für den Kreislauf der Jahreszeiten und das Gleichgewicht der Natur. Aus ihrem Schoß wuchsen die Früchte der Erde, von denen die Menschen sich ernährten. Sie machte Wind und Sonne, Regen und Schnee.
Vor allem in den Spinnstuben wurden die geheimnisvollen Geschichten von Frau Holle erzählt. Die alten Frauen sagten, dass sie den Fleißigen das gesponnene Garn zu purem Gold werden ließ und die Faulen bestrafte.
Viele Jahre gingen seither ins Land, die Holla scheint längst vergessen. Doch das Märchen von Goldmarie und Pechmarie wussten auch unsere Großmütter noch zu erzählen.